Trittschallmessung nach ISO 140-8

Die Messung des Trittschall-Verbesserungsmaßes erfolgt in einem Prüfstand mit zwei übereinander liegenden Räumen, welche durch eine
14 cm dicke Normal-Stahlbeton-Vollplattendecke getrennt sind.
 

Die Schallanregung erfolgt mit einem Normhammerwerk, in welchem fünf Hämmer à 500 g, mit einer Fallhöhe von 4 cm und einer Schlagfrequenz von 10 Impulsen pro Minute auf die Rohdecke oder auf eine Bodenauflage aufschlagen. Aus den Differenzen zwischen den Luftschallpegeln im Raum unter der angeregten Decke - mit und ohne Deckenauflage - ergeben sich die "Trittschall-Pegelminderungen" (dL-Werte), aus welche die Einzahlangabe dLw und auch dLlin rechnerisch, nach einem festgelegten Verfahren ermittelt werden.


Typische Deckenauflagen:

  • Teppichboden
  • PVC-Belag
  • Estrichkonstruktionen
  • Fertigparkett oder Laminat auf Trittschalldämmunterlage
  • etc. 

 

SWA GmbH

 

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